NRAS-Bericht über die Auswirkungen des Lebens mit aktiver RA bei gleichzeitig fehlendem Zugang zu fortschrittlichen Therapien

2. Januar 2021

Im Jahr 2020 führte die NRAS eine Umfrage unter ihren Mitgliedern und Nichtmitgliedern mit rheumatoider Arthritis (RA) durch, deren Krankheitsdauer mehr als zwei Jahre betrug und die keine fortgeschrittenen Therapien (z. B. Biologika/Biosimilars oder zielgerichtete synthetische DMARDs (JAK-Inhibitoren)) erhielten. Ziel war es, die Auswirkungen der RA auf den Alltag von Menschen ohne fortgeschrittene Therapien zu erfassen. Mithilfe des Fragebogens „RA Impact of Disease“ (RAID) und weiterer Messinstrumente zur Erfassung der Auswirkungen der RA auf die Arbeit wurden verschiedene Aspekte der Lebensqualität und des Alltagslebens detailliert untersucht.

Professor Patrick Kiely und Dr. Elena Nikiphorou führten die Analyse der Umfrage durch und waren zusammen mit NRAS die Hauptautoren dieser Arbeit, deren wichtigste Ergebnisse folgende waren:

  • Bei Patienten mit etablierter RA, die keine fortgeschrittenen Therapien erhalten, wird ein hohes Maß an Leidensdruck im RA Impact of Disease Questionnaire (RAID) angegeben
  • Der RAID-„Patientenakzeptanzzustand“ ist sehr selten.
  • Starke Schmerzen, körperliche Beeinträchtigungen, Schlafstörungen und Müdigkeit sind die Hauptsymptome.

Autoren: Elena Nikiphorou, Hannah Jacklin, Ailsa Bosworth, Clare Jacklin, Patrick Kiely