MISSION-RA-Studie
2. Mai 2024

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Das MISSION-RA-Projekt ist ein Forschungsprogramm, das Menschen mit rheumatoider Arthritis dabei unterstützen soll, einen körperlich aktiven Lebensstil zu führen. MISSION-RA wird vom National Institute for Health and Care Research (NIHR) finanziert.
Worum geht es in der Studie?
Studien belegen, dass körperliche Aktivität für Menschen mit rheumatoider Arthritis förderlich ist. Allerdings wissen wir, dass körperliche Aktivität aufgrund von Symptomen wie Schmerzen und Müdigkeit eine Herausforderung darstellen kann.
Die MISSION-RA-Studie hat zum Ziel, eine digitale Gesundheitsintervention zu entwickeln, die Menschen mit rheumatoider Arthritis zu mehr körperlicher Aktivität anregt. Dies soll durch die Entwicklung einer mobilen Gesundheits-App – der MISSION-RA-App – erreicht werden, die mit dem beliebten Fitness-Tracker Fitbit verknüpft ist.
Die MISSION-RA-App wird speziell für und von Menschen mit rheumatoider Arthritis entwickelt. Dies geschieht auf zwei Wegen. Zunächst werden Interviews, Fokusgruppen und Workshops mit Betroffenen durchgeführt, um die App zu entwickeln. Anschließend wird künstliche Intelligenz innerhalb der App eingesetzt, um personalisierte Unterstützung basierend auf den Aktivitätsmustern und den selbstberichteten Symptomen (wie Schmerzen, Müdigkeit und Mobilität) zu bieten.
Im folgenden Video stellt Dr. Sally Fenton das MISSION-RA-Projekt vor und erläutert dessen Ziele und was es erreichen möchte.
Das MISSION-RA-Projekt wird vom National Institute for Health and Care Research (NIHR). Es wird von Dr. Sally Fenton an der Universität Birmingham in Zusammenarbeit mit Forschern der Universitäten Oxford, Loughborough, Bristol und Southampton geleitet.
Die Nationale Gesellschaft für Rheumatoide Arthritis ist ein Durchführungspartner des MISSION-RA- Projekts.
Ein zentrales Anliegen des MISSION-RA-Projekts ist die Einbindung von Menschen mit rheumatoider Arthritis in alle Phasen des Forschungsprozesses. Dies umfasst die Entwicklung der Forschungsidee, die Unterstützung bei der Datenerhebung, die Kommunikation der Forschungsergebnisse und die Mitwirkung an der Realisierung konkreter Ergebnisse am Ende der Studie. Um dies zu gewährleisten, ist das NRAS als Forschungspartner beteiligt und trägt so dazu bei, dass Menschen mit rheumatoider Arthritis im Mittelpunkt des Forschungsprozesses stehen.
Bislang hat NRAS maßgeblich zur Bildung unseres Patientenforschungspartnerkomiteesund zehn Personen mit rheumatoider Arthritis rekrutiert, die sich hinsichtlich Alter, Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit, Krankheitsdauer und Schweregrad ihrer Erkrankung unterscheiden. Dies trägt dazu bei, dass bei wichtigen Entscheidungen zur Studie eine Vielzahl von Perspektiven berücksichtigt wird.
Ailsa Bosworth (Gründerin von NRAS und nationale Patientenbeauftragte) und Teresa Shakespeare-Smith (NRAS-Freiwillige) forschen gemeinsam an MISSION-RA und spielen neben dem Patientenforschungskomitee. Ailsa und Teresa führten kürzlich im NRAS-Hauptsitz Interviews und Fokusgruppen mit 30 Menschen mit rheumatoider Arthritis durch. Die geführten Gespräche waren äußerst interessant, aufschlussreich und regten zum Nachdenken an. Sie werden in die Entwicklung der MISSION-RA-App einfließen.