Anna Woolf
Anna Woolf ist Direktorin von London Arts and Health und gleichzeitig Doktorandin an der Royal Central School of Speech and Drama. In ihrer Funktion als Direktorin unterstützt sie Künstler*innen, Kulturschaffende und Gesundheitsexperten in ganz London und darüber hinaus und fördert Exzellenz und Engagement im Bereich Kunst und Wohlbefinden. Die Organisation hat es sich zum Ziel gesetzt, Kunst für Gemeinschaften und Einzelpersonen zugänglich zu machen, die sonst ausgeschlossen wären, und setzt sich als führende Förderorganisation für Kunst und Gesundheit in London ein. Annas Doktorarbeit untersucht sozial engagierte und partizipative Kunst, Gesundheit und angewandtes Theater im Kontext von Jugendlichen mit juveniler idiopathischer Arthritis, einer komplexen Autoimmunerkrankung. Vor Beginn ihres Promotionsstudiums arbeitete Anna für verschiedene Unternehmen und war an mehreren Forschungs- und Lehrprojekten an der Central University of London und der Goldsmiths University of London beteiligt. Ihre Spezialgebiete umfassen die Arbeit mit jungen Menschen vom Grundschulalter bis zum Universitätsalter, insbesondere im Bereich digitaler Praktiken. Ihre Arbeit verbindet die Interdisziplinarität von angewandtem Theater mit digitalen Praktiken wie sozialen Medien, Online-Communities, Filmproduktion und digitaler Moderation. Anna hat eine persönliche Verbindung zu rheumatoider Arthritis, da sie die Tochter von Ailsa Bosworth, der Gründerin der NRAS, ist. Sie bringt Expertise in den Bereichen Marketing, Forschung sowie ein ausgeprägtes Interesse an Kunst und Gesundheit in den Vorstand ein. Anna hat zwei Töchter und lebt mit ihrem Mann in London.