Hinweise zum Listerienrisiko durch geräucherten und gepökelten Fisch

16. Dezember 2024

Food Standards Scotland (FSS) und die Food Standards Agency (FSA) weisen erneut auf die Risiken einer Listerieninfektion beim Verzehr von kaltgeräuchertem und gepökeltem Fisch hin, insbesondere für Risikogruppen. Hintergrund ist die bevorstehende Festtagszeit und der damit verbundene erwartete Anstieg des Konsums von Räucherfischprodukten. 

Es ist wichtig, die Lebensmittel zu kennen, die Listerien enthalten können, und die Maßnahmen zur Vorbeugung einer Infektion zu kennen. Bestimmte Risikogruppen haben ein höheres Erkrankungsrisiko und sind anfälliger für Listeriose mit schwereren Symptomen. Dazu gehören:

  1. Schwangere Frauen (und ihre ungeborenen Kinder);
  2. Menschen mit geschwächtem Immunsystem, einschließlich solcher, die an Grunderkrankungen wie beispielsweise Krebs, Nierenerkrankungen oder Diabetes leiden;
  3. Personen, die bestimmte medizinische Behandlungen oder Medikamente wie Chemotherapie und Immunsuppressiva erhalten; und
  4. Ältere Erwachsene ab 65 Jahren können im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung anfälliger für Listeriose sein, da sich ihr Immunsystem mit zunehmendem Alter abschwächt.

Bestimmte Medikamente gegen rheumatoide Arthritis können Ihr Immunsystem beeinträchtigen und dadurch das Risiko einer Listerieninfektion erhöhen. Insbesondere kann Ihr Immunsystem beeinträchtigt sein, wenn Sie mehr als 7,5 mg Steroide pro Tag oder Biologika/Biosimilars oder niedermolekulare Wirkstoffe (JAK-Inhibitoren) einnehmen.

Weitere Hintergrundinformationen zu Listerienrisiken finden Sie im Nachrichtenartikel auf der Website der FSS.